Erweiterung der Grundschule Pingsdorf


Eltern und Kindern Sicherheit geben: Klarheit über die Erweiterung der Grundschule Pingsdorf schaffen. Im Brühler Süden werden dringend Plätze an den Grundschulen benötigt, um die Kinder wohnortnah versorgen zu können. Heute schon müssen Kinder aus Pingsdorf, Badorf und Schwadorf in anderen Grundschulen über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden. Absehbar ist bereits heute, dass der Bedarf in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird. „Die Neubaugebiete sind noch nicht alle abgeschlossen bzw. noch nicht begonnen. Aber es ist heute schon klar, dass dort bald Familien mit Kindern im Grundschulalter wohnen werden“, schildert Michael Weitz, Vorsitzender der SPD-Fraktion, die Situation im Brühler Süden. Grundschule in Schwadorf nur zulasten einer Grundschule in einem anderen Stadtteil Die jahrelange Diskussion um eine eigene Grundschule in Brühl-Ost hat gezeigt, dass eine weitere Grundschule in Brühl keine realistische Option ist. Eine Genehmigung ist trotz wiederholter Forderungen aus dem politischen Raum nie erteil worden. Eine neunte Grundschule wollte die Bezirksregierung nicht ermöglichen. „Wer heute eine eigene Grundschule in Schwadorf verspricht, der muss auch sagen, in welchem Brühler Stadtteil er eine Grundschule schließen will. Diesen Mut scheint man aber nicht zu haben“, kritisiert der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Peter Klein. „Wir stehen deshalb für eine zeitnahe und realistische Lösung, nämlich die Erweiterung der Pingsdorfer Grundschule.“ Koalition aus CDU und Grünen verweigert bereits zum dritten Mal Planungssicherheit Zurzeit wird die Grundschule in Pingsdorf nur alle zwei Schuljahre zweizügig gefahren. Der Bürgermeister hat nun vorgeschlagen, die Schule so zu erweitern, dass die Zweizügigkeit in jedem Schuljahr möglich ist. Diesem Vorschlag wollte die schwarz-grüne Koalition aus fadenscheinigen Gründen bisher nicht zustimmen. Damit sie zum dritten Mal gegen die Kinder und Eltern im Brühler Süden, denn die wollen Klarheit über das Platzangebot an den wohnortnahmen Grundschulen. Einen SPD-Antrag aus dem Dezember 2019, die Planungskosten für die Erweiterung bereits in Haushalt 2020 aufzunehmen, hat sie abgelehnt. Auch der Antrag der SPD, im neuen Schulentwicklungsplan bereits die Zweizügigkeit festzuschreiben, wurde von der Koalition nicht unterstützt. „CDU und Grüne lassen die Kinder und Eltern im Stich. Eine realistische Lösung hat sich bisher nicht präsentiert. Daher ist es unverantwortlich, die Erweiterung weiter zu verschleppen“, kritisiert Weitz. Die SPD-Fraktion wird weiterhin den Vorschlag des Bürgermeisters unterstützen